Chelsea-Juventus + Tottenham-Lazio (19.+20.9.2012)

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Spontan ging es diesmal nach London um gleich zwei Duelle zwischen Teams von der Insel und vom Stiefel zu sehen. Hauptaugenmerk lag natürlich bei Spurs gegen Lazio. Kartenmäßig war es diesmal ein wenig anstrengender. Chelsea gab es nur 2 Tickets pro Member, also mal wieder irgendwie Mitglied werden. Kartenpreise dafür human und für alle Sektoren gleich (mit dem bekannten Trick lässt sich noch mehr sparen, wir verzichteten darauf). Für Tottenham wollte man Karten für den Gästesektor, diese gab es allerdings nur in Rom. Dank einiger Lazio-Supporter erhielt man diese auch (wie sich aber herausstellte für einen zusätzlichen SSL-Sektor auf der Haupttribüne).

London ist mittlerweile schon bekannt, daher wollte man neue Gegenden kennenlernen und nächtige in Leyton. Dort dürften auch schon unsere Freunde vom Collettivo IncUdine abgestiegen sein, etliche Aufkleber wiesen darauf hin. Nach kurzem Shopping im Westfield Stratford (nebenbei werden gerade die Olympia-Stadien abgebaut) ging es schon raus zur Stamford Bridge. Massig Leute liefen herum, allerdings typische Touristenatmosphäre. Also rein ins Stadion. Das füllte sich bis zum Ankick komplett. Darunter auch etwa 1000 Juve-Tifosi, die sich spärlich bemerkbar machten. Chelsea bejubelte den CL-Pokal (“The Champions of Europe”), das war es dann aber auch schon wieder mit der Lautstärke. Spiel plätscherte vor sich hin, der späte Ausgleich sorgte wenigstens für Spannung. Stimmungsmäßig aber hüben wie drüben nicht das Gelbe vom Ei. Stamford Bridge ist an sich ein nettes Stadion, die Sicht auf das Feld war auch von unseren Plätzen Spitze. Viel mehr gibts aber gar nicht zu sagen.

Nach kurzem Sightseeing ging es retour nach East London. Natürlich komplett verlaufen und so war man erst weit nach Mitternacht in der Hapfen. Am nächsten Tag das obligatorische Shopping und die Kartenabholung am Trafalgar Square. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich die ersten Biancoceleste ein. Dabei wurde man Zeuge wie man in England mit Sandlern umgeht. Das monatliche Bad in der Fontäne wurde unsanft von Securities beendet. Bei uns hätte man ihm wohl eher eine Wohnung angeboten. Wir müssten retour ins Hotel um rechtzeitig um 16 Uhr beim Curva Nord Treffpunkt bei der Liverpool Street zu sein. Nach und nach trudelten immer mehr Römer ein und es wurde lautstark supportet. Vor allem das Singen im Bahnhof wusste zu gefallen. Einige Yids machten sich durch nervendes “Yid-Army” Geheul bemerkbar, nach lautstarken “ICF” Rufen inkl. Präsentation der zugehörenden Fahne (samt Leuten) waren sie aber wieder ruhig. Mit der Bahn inkl. Riot Police Begleitung ging es raus nach Tottenham. Eine Gegend ganz nach dem Geschmack der Römer und so begrüßten sie die Anwohner herzlich. Natürlich gab es rund ums Stadion nichts zu trinken. Als Österreicher war es aber kein Problem ins angrenzende Tottenham Pub zu kommen. Dort war man doch über die Anzahl überrascht. Sicherlich 300 Tottenham Supporter tranken gemütlich ihr Pint und schauten in Ruhe Bern-Liverpool. Draußen marschierten etliche Gruppen Italiener (inkl. Freunde von West Ham) rum, man machte aber keine Anstalten etwas dagegen zu unternehmen.

Das Stadion wie auch am Tag zuvor ziemlich geil. Stimmungsmäßig war Tottenham aber ähnlich wie Chelsea. 2-3 laute Rufe, ansonsten sitzen und zuschauen. Ganz anders aber die Laziali. Feiner Support, der aber nicht jedem gefiel und so dürften sie ziemlich sicher eine Strafe seitens der UEFA bekommen. Lautstärke und Melodie passten aber im Gegensatz zu Juve hervorragend. Das Spiel am Feld war dagegen ein Langweiler. So sah man sich im Stadion etwas um. Leider passten die Ordner genau auf, dass niemand Richtung Gästesektor vorstieß. So haute man sich einen Pie rein und machte die Sitzplätze wieder unsicher. Viel tat sich auch hier nicht mehr. Das interessanteste war noch wie schnell sich das Stadion leerte (keine 5 Minuten). Wir machten uns am Weg zum Gästesektor und marschierten dann wieder mit dem Corteo retour. Tottenham ließ sich nur aus der Ferne blicken und so gabs nur kurze Stoßereien mit den Cops. Alles in allem war es aber um vieles besser wie tags zuvor.

Freitag machte sich dann die meiste Hektik vor den diversen Apple Stores breit. Während in Österreich auf den Bahnhöfen gebettelt wird,stellt sich selbes Klientel in London ums iphone5 an. Skurrile Welt.

Damit war der Ausflug auch schon zu Ende. Wie nach jedem England Ausflug schwört man sich, sicher nicht mehr, aber im Endeffekt landet man immer wieder drüben. Wem es gefällt…

Personalisierte Tickets, Gruppenverbote, Sicherheitswahn… Naht das Ende?

Jetzt geht es derzeit Schlag auf Schlag. Über die Maßnahmen bei uns wurde bereits berichtet, der LASK und Rapid legten jetzt noch einen drauf. Während die Linzer Anhänger einen Fankodex ausarbeiteten mit dem sie wieder etwas mehr Ordnung reinbringen wollen, arbeitete auch das Reichel-Regime Konsequenzen aus. Ordner und Polizeianzahl wird erhöht, Material (Fahnenstangen) verboten und als Ober-Clou wird jeder beim Betreten des Fansektor fotografisch festgehalten und seine Personalien aufgenommen. Rapid ging noch einen Schritt weiter und schloß 2 Fangruppen aus der Gemeinschaft aus. Gründe konnten auch am Tag darauf noch nicht genannt werden. In den Medien wurde mangelnde Kommunikationsbereitschaft kolportiert. Das zum Kommunizieren immer 2 dazugehören, dürfte in Penzing noch nicht so verbreitet sein. In den verschiedenen Foren (ASB, derStandard.at…) feiert man diesen Schachzug als Erfolg gegen das kriminelle Rowdytum. “Diese Personen haben mit Rapid nichts zu tun. Sie sind immer schwarz anzogen und tragen Sonnenbrille.” Meldungen dieser Art sind immer wieder zu lesen. Pauschalisierungen und Klischeedenken dürften die wahre Stärke vieler Mitbürger sein. Nur weil etwas fremd ist, ist es schlecht und gehört verboten (ach ja aber Strache, du Hassprediger!). Das hier aber langjährige, unbescholtene Anhänger in Sippenhaft genommen werden, nur um vor Presse und Verbänden besser da zu stehen wird getrost in Kauf genommen.

“Wer sich nichts zu schulden kommen lässt, dem passiert auch nichts!”

Wie oft hört man nicht solche Aussagen in den diversen Kurven. Im großen und ganzen stimmt sie auch. Doch ist es immer so einfach sich an alle Gesetze und Vorschriften zu halten? Gerade mit dem Einzug der Ultrákultur wurde etwas Extremes importiert. Eine faszinierende Kultur, die schwer zu bändigen ist (bzw. war). Lautstark, farbenfroh, aggressiv. So zumindest präsentiert sie sich auf Fotos oder Büchern über die “gute, alte Zeit”. Doch oft bleibt mehr Schein wie Sein. Durch Gesetzesänderungen und Überwachungswahn wurde das Phänomen zwar nicht kastriert, aber zumindest beschnitten. Diejenigen, die sich nicht anpassen wollten liefen gegen die Wand, die angepassten kämpfen allerdings genauso mit dem Überleben. Was allerdings wenig Hoffnung gibt ist ein Blick in die italienischen Stadien (oder auch französische, spanische…). Von bunten Fahnen ist wenig zu sehen, oft ist es schon schwierig überhaupt Anhänger auszumachen. Jeder der schon einmal im Süden war, wird die aufbrausende Mentalität kennen. Ein stolzes Volk mit großem Herz. Doch wenn diese es kaum schaffen zu überleben, wie soll es dann erst in einem Land der ewigen Verlierer klappen? Mit Ultrámentalität wurde etwas fremdes importiert, dass für Werner Normalösterreicher einfach nicht passt. Wilde Hunde, die auf und ab hüpfen, Pyrotechnik zünden (“is jo net Süwesta!”), aber auch provokante Lieder anstimmen. Das kann man doch nicht machen? Was glauben, die wer sie sind? Eine Kultur die aber nicht nur Folklore sondern auch Gewalt beinhaltet. Man kann diese ausblenden, doch dann lebt man es nicht von ganzem Herzen. Wenn man in etwas vertieft ist und nur diesen Glauben lebt, führt es zwangsläufig zu Konflikten mit anderen “Glaubensgemeinschaften” (vgl. Religionen, Politik…). Der eine lebt es, für den anderen ist es ein Wochenendhobby. Und hier spießt es sich gewaltig. Der Österreicher ist seit jeher ein ignoranter Querulant. Über alles regt man sich auf, mit nichts will man zu tun haben (“Na Schuld? Des san die aunderen!”) und alles Unbekannte ist sowieso zum Schmeißen. Am Stammtisch Parolen schwingen und im Alltag wieder kuschen. Wer kennt sie nicht diese Einstellung. Als Ultrà schwingt man allerdings nicht nur Parolen, sondern lässt auch Taten folgen. Diese sind, zugegeben, oftmals unbedarft und dumm, aber an das denkt man nicht immer im ersten Moment. Dann geht es 1,2,3 mal gut, die Handlungen verfestigen sich, doch auf Dauer nervt es Werner Normalösterreicher immer mehr. Etwas fremdartiges das sich nicht anpassen will? Gibts nicht, weg mit denen. Die großen Boulevardblätter (mangels Alternativen in Österreich in der Mehrheit), die Verbände, die Exekutive und sonstige Gutmenschen fühlen sich betroffen und nehmen sich der Thematik an. Schritt für Schritt wird daran gearbeitet die Fremden in das bestehende System zu integrieren, die Integrationsunwilligen werden dagegen weggesperrt oder entfernt (“weg mit de ultras!…hoit na, ihr Nazis, lossts den Mitbürger in Ruhe. Nur weil er Migrationshintergrund hot, is er net schlechter! Er mog hoit a sei Kultur ausleben!”). Man suche die Doppelmoral!

Nun sieht man, dass sich das Netz über der Ultràbewegung immer mehr zuzieht. In der BRD kennt man dies bereits von vergangenen Großveranstaltungen. Bei uns hat man es sich immer irgendwie gerichtet (Österreich-typisch). Aber irgendwann geht das nicht mehr, dann rennt man gegen die Wand damit. Doch dann gibt es wie immer 2 Türen zum Auswählen. Tür 1 führt nach oben, man befolgt die Anweisungen und findet sich mit den Neuerungen ab. Der Vorteil ist, dass man weiter die Spiele besuchen darf, weiter für Stimmung sorgen darf, weiter optisch auf sich aufmerksam machen darf, allerdings steht der große Bruder hinter, neben und vor dir. Neusprech hat sich durchgesetzt (alles andere wäre Verhetzung), der Gegner wurde ebenso gläsern wie einer selbst. Tür 2 führt dagegen nach unten ins Verderben. Man kann sich auf den Weg dorthin austoben wie man will, Konsequenzen sind Prügel oder Straflager. Man mag zwar klassisches Schwarz-Weiß-Denken unterstellen, aber Ultrà ist auch eine extreme Einstellung. Keine Kompromisse! Doch Ultrà hat auch immer etwas mit Freiheit zu tun. Deswegen steht es jedem frei welche Tür er wählt, solange man mit sich selbst im Reinen ist. Die eine, reine, Form ist die Fortsetzung des klassischen Modells, die andere wäre der angepasste, zukunftsfähige Weg.

Ohne Zweifel ist der Weg durch Tür 2 stark verkürzt. Doch kann man aus fundamentalistischer Sicht Weg 1 als Ultrà bezeichnen? Oder wäre es hier besser dem italienischen Vorbild zu folgen und getreu dem Motto “Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende” einen Schlußstrich zu ziehen? Das muss jeder für sich entscheiden. Sicher zu sein scheint aber, dass diese Frage irgendwann gestellt werden muss. Der Grund dafür ist, dass man es über Jahrzehnte nicht geschafft hat eine in der Bevölkerung akzeptierte Supportkultur zu schaffen. Die einen kopierten im Süden, die anderen auf der Insel, wiederum andere nehmen sich der germanischen Prollmentalität an. Es lassen sich wohl nur wenig Gruppen finden, die wirklich eine eigene Identität schufen (in Salzburg gibt es sie). Für Außenstehende wirkt der italienische Ultrà ebenso befremdend wie der englische Casual. Doch auch der Alki mit seiner Kutte und Schalteppich wird als Extremist angesehen. Wie soll also der österreichische Weg aussehen? Wie würde ein österreichisches Modell aussehen? Diese Fragen gilt es zu beantworten. Bis dato sieht es stark nach Weg 1 aus.

Stay True!

Tessera del Austriaco?

Nachdem es wegen des Auftritts in Innsbruck zuerst ein Mords-Bahöö gab und jetzt zumindest medial wieder Ruhe einkehrte, legte der Verein eines drauf und veröffentlichte folgende Stellungnahme zur Abwicklung der Auswärtsspiele:

http://www.austria-salzburg.at/aktuelles/kuenftige-abwicklung-der-auswaertsspiele-der-austria-3708/

Was soll man dazu sagen? Eine Lösung, die sehr dem italienischen Modell ähnelt. Nachdem seitens der Offiziellen immer der FC St. Pauli als Vorbild genannt wird, wurde man bei der Suche nach schlechten Vorbildern in Italien fündig.

Aber fangen wir mal von vorne an. Was war passiert um auf derartige Geistesblitze zu kommen? In Innsbruck neigte sich ein geniales 8:0 dem Ende zu. Tolle Stimmung, leiwander Kick, Austrianerherz was willst du mehr. Das ganze fand wie immer ohne jegliche Beteiligung wackerer Anhänger statt, was wohl einige dazu veranlasste ihnen wenigstens einen Gruß dazulassen. So wurde am Scheißhaus eine Klobrille und der Radiator runtergerissen. Im Laufe des Spiels wurde es immer versiffter und schlußendlich dürfte jemand von der Halbzeitaktion noch was übrig gehabt haben und für Rauchentwicklung gesorgt haben. Eine komplett sinnlose Aktion das ganze, im Endeffekt aber kein neues Ausmaß an extremer Gewalt (man erinnere sich an Bundesliga-Zeiten). Der Großteil der Anhängerschaft (um es im violetten Jargon zu sagen: die 99%) begnügte sich mit dem 8 Toren und wollte friedlich nach Hause fahren. Doch man hatte die Rechnung ohne Captain Harris von der Innsbrucker Police Academy gemacht. Heute stand das üben von Polizeikessel und Datenaufnahme auf dem Programm. Einige Frischlinge hatten noch Probleme mit der Ausrüstung, die Datenaufnahme klappte dann aber schon besser. In bester ATV-Reportagen Manier ließen es sich einige violette Fans nicht nehmen und begannen ihre Flaschen auf den Schildern der Uniformierten zu entsorgen. Ebenso wie die Heisl-Geschichte entbehrlich, doch im ersten Moment denkt nicht jeder an die Folgen seines Handelns. Nun gut, endlich war man wieder im Lande und schon begann das Rauschen im Blätterwald. Schwere Randale der Austria Fans, Mord und Totschlag am Tivoli und das übliche Geplärre. Intern begann man bereits die Messer zu wetzen und so vergingen die Tage. Zwischendurch sorgte das Rapid Spiel gegen PAOK oder der LASK Auftritt in Vöcklamarkt für Aufregung. Am messbaren beides Ereignisse mit höherem Schaden (was aber natürlich den oben erwähnten nicht relativieren soll). Doch sie sind eben nicht violett und sie spielen nicht im heiligen Land (oder um es mit einer bekannten Tiroler Band zu nehmen, im Land der Vollidioten). So forderte neben diversen Landwirten und Schweinepriestern auch der SFV-Präsident den Ausschluss der Austria aus der RLW.

Die Maßnahmen also gerechtfertigt?

Mitnichten. Denn damit stößt man jedem treuen Auswärtsfahrer und weiter entfernten Violetten vor den Kopf. Spontane Auswärtsfahrten sind zudem auch nicht mehr möglich. Oft macht man seine Ausflüge auch von Wetter oder sonstigen Aktivitäten abhängig (sofern man nicht zum harten Kern der Allesfahrer gehört, der in unserem Fall aber überschaulich ist). Man beginnt seine Anhänger zu überwachen. Womöglich werden die Daten auch gleich den Freunden der Polizei übergeben. Durch das Passfoto ist es auch nicht mehr nötig mit Fahndungsfotos bei den Eingängen zu stehen. Die Registrierung ist ein Mittel um das Vertrauen in die Fans zu untergraben. Man kann sagen “Wer nichts anstellt, der hat auch nichts zu verbergen!”. Doch in der heutigen aufgeklärten Welt sollte man eigentlich schlauer sein. Stichwort Datenklau. Das traurige an dem ganzen ist aber, dass es beim einstigen Fanverein Austria Salzburg passiert. Wäre es bei Red Bull eingetreten (wie damals mit dem Fanvertrag), würden wir uns krümmen vor lachen. Doch jetzt ist es beim Aushängeschild aller Fanvereinigungen gekommen. Bei jenem Verein, der von unten weg neue Wege gehen wollte. Der als anders gesehen werden wollte. Doch diese Zeiten sind leider nicht erst seit heute Vergangenheit. Da helfen auch keine Kampagnen zur Zuschauerzahlenerhöhung. Man ist zu sehr dem Vorbild österreichischer 0815-Vereine gefolgt. Nur dank der aktiven Anhängerschaft wurde man noch nicht vollständig einer. Wenn man ein Unternehmen derart führen würde (ohne offener Kommunikation, fehlende Perspektiven, …), würden Mitarbeiter wie Kunden fernbleiben (ob dies den Mitglieder- wie Zuschauerschwund erklärt?).

Ich rufe hier nochmals die Gründungsgeschichte von “Austria neu” in Erinnerung: Nachdem der Jubel über den Red Bull Einstieg sich in Rauch auflöste und die bittere Realität zum Vorschein kam, begann man emsig mit Unterschriften sammeln. Dabei wurde aus Protest der lautstarke Support durch die Bösen eingestellt, während für die Guten alles beim Alten blieb (Rapid-Spiel). Die Tausenden gesammelten Unterschriften landeten ebenso wie die gewonnenen Auszeichnungen im Müll. Startschuss für Aktionen der Guerilla Viola. In Mondsee betrat man in der 19,33 Minute das Feld mit seinen Anliegen. Pfiffe und Randalierer-Aussagen einstiger Helden erreichten die violetten Ohren. Man ließ nicht locker und führte den Protest bis zum 18.09.2005. Unter “Ultras raus”-Rufen verabschiedete man sich mit einem Feuerwerk. Was blieb war das einfache Spruchband “Die Austria wird euch alle überleben!”. 7 Jahre danach, hat es seine Gültigkeit nicht verloren!

Sommer 2012

Wie sicher bemerkt wurde, hat sich hier schon längere Zeit nichts mehr getan. Einerseits mangelt es an Zeit, andererseits an der Motivation über jedes Spiel Worte zu finden. Dies liegt auch gar nicht an der Mannschaft, die heuer wirklich toll mitspielt und verdient Tabellenführer ist. Viel mehr an der eingekehrten Regionalliga-Tristesse. Woche für Woche das selbe Programm. Die selben Lieder, die selben Dorfplätze, die selben Leute. Einzig die Auftritte in den Stadien von Pasching und Innsbruck waren Ausreißer nach oben. Doch auch dort fand man sich wieder unter seinesgleichen ein. Keine Spur von irgendwelchen gegnerischen Fans. In Innsbruck bummelte sogar stundenlang in der Stadt herum, doch keinerlei Anzeichen von den scheuen Tiroler Wesen. Man kann sich auf das Spiel der Ersten in Favoriten rausreden. Doch bei näherer Betrachtung standen dort auch gerade mal 30 Ha(n)sln herum. Wie auch schon bei den Länderspielen am Tivoli dürfte man eingesehen haben, dass man sich lieber mit seinesgleichen wie Sturm oder Kapfenberg messen sollte.

Zum Sportlichen gibt es wenig zu sagen. Die zusammengewürfelte Truppe zeigt teilweise tollen Fußball und ist bisher noch ungeschlagen. Wenn es in dieser Gangart weitergeht, könnte es eine fantastische Saison werden und uns vielleicht durch das Schlüsselloch in die 2. Division gucken lassen.

Quo vadis, Austria?

Wohin gehst du, Austria? Dies fragen sich nach den Ereignissen der letzten Tage sicher viele! Tagtäglich hört man von neuen Abgängen, von den Neuverpflichtungen der Winterpause ist nur mehr einer übrig. Selbst Urgesteine wie Winkler und Federer verlassen den Verein. Das Austria Boot vor dem Kentern?

Zumindest am Spielermarkt braucht man sich, trotz der vielen Abgänge, wohl wenig Sorgen machen. Rein nominell hat man sich gut verstärkt, wenn alles so eintritt wie geplant hat man die halbe Mannschaft des Vizemeisters verpflichtet. Der ein oder andere muss sich hier allerdings besonders beweisen, da er in der Vergangenheit sehr ungehalten gegenüber der violetten Anhängerschar reagierte.

Dramatischer dürfte sich schon eher die restliche Situation beim Verein entwickeln. Der zentral verwaltete (ehemalige) Fanverein hat in den letzten Monaten zu bröckeln begonnen. Immer mehr Unmutsäußerungen sind zu hören und zu lesen. Teilweise sind es hausgemachte Probleme. Es müsste nur das Informations- und Propagandabüro fleißiger arbeiten und die zahlenden Mitglieder auf den aktuellen Stand bringen. Stattdessen geht man auf Tauchfahrt und reagiert mit Untergriffen auf Unmutsäußerungen. Der Rücktritt des Vorstandes für Finanzen und Strategieentwicklung, Peter Mayer, spricht wohl Bände. Der Unternehmensberater machte bei seiner Bestellung mit gutem Auftreten und Darstellung der Strukturen einen positiven Eindruck. 10 Monate später wirft er das Handtuch. In einem Interview äußert sich Obmann Walter Windischbauer dazu. “Es habe Differenzen über den eingeschlagenen Kurs gegeben.” Gleichzeitig betont WW, dass für die kommende Saison der Aufstieg als Ziel angesehen werden kann (spätestens in 3 Jahren). Hier dürfte Mayer eher die Schaffung einer sicheren Basis in der RLW im Sinn gehabt haben. Dies wirft doch Fragen auf, das Finanzvorstand vor dem Aufstiegsziel einen Rückzieher macht. Gibt es Probleme mit der Finanzierung? Wie soll diese überhaupt aussehen? MyPhone bleibt eine weitere Saison als Hauptsponsor erhalten, doch wo sind weitere große Investoren? Wie soll das Budget innerhalb eines Jahres (im Falle eines Aufstiegs) vervielfacht werden? Wie sieht es ausgabenseitig aus? Nachdem doch recht namhafte Spieler verpflichtet wurden, werden die sicher nicht umsonst auflaufen. Wird hier einem Anif-Schicksal vorgebeugt? Fragen, auf die es wohl wie bisher keine Antworten gibt. Durch Rückgewinnung von Mitgliedern und Zusehern wird es wohl nicht ganz funktionieren. Selbst wenn sich der Obmann durch erfolgreichen Fußball ein volles Haus erhofft, wäre dies doch etwas riskant kalkuliert. Mit Luft und Liebe gewinnt man heute auch nichts mehr.

Ein weiteres Fragezeichen ist die Infrastruktur. Auch hier wird weiter das Stillschweigen darüber betont und das im Hintergrund Millionenprojekte am Laufen sind. Dies hört man nun auch schon seit geraumer Zeit. Sollte wirklich ein Aufstieg nächste Saison klappen, wird man allerdings sicher nicht in einem eigenen Stadion spielen. Ein Ausweichen nach Klessheim wird wohl das realistischste sein, ob dies allerdings die schwindenden Zuseherzahlen korrigiert? Sollte ein eigenes Stadion kommen, wird dies wohl noch Jahre dauern. Da zwar im Verein Sowjet-Methoden wirken, dies aber in der Bevölkerung nicht mehr so gut ankommt, kann man sich wohl auf die ein oder andere Bürgerinitiative freuen. Ein Ausbau in Maxglan wäre daher kurzfristig realistischer. Durch den Wegfall der Parkplätze auf dem Coca Cola Areal entsteht hier aber eine ordentliche Hürde. Es stellt sich zudem die Frage wem diese Geheimnistuerei wirklich etwas bringt? Wollen die angeschlagenen Schaden und Padutsch nicht noch weiter Boden verlieren? Was spricht gegen eine offene Diskussionsrunde mit sämtlichen Stakeholdern? Anrainer, Fans, andere Sportvereine haben ebenso ein Mitspracherecht. Aber vermutlich sind diese Vorgänge zu komplex für den einfachen Bürger/Fan/Sportler (siehe auch Volksbegehrendebatten).

Die nächste Saison dürfte eine richtungsweisende werden. Das Tor zum Profitum soll aufgestossen werden, derzeit ist es aber in vielerlei Hinsicht mehrfach verschlossen. Speziell nach dem Untergang des Linzer ASK, alleinverschuldet durch einen selbstherrlichen Eigentümer, muss man mehrfach wachsam sein. Auch sie hatten die Vision (“2008 spielen wir in Linz internationalen Fußball”), auf Grund von Dilettantismus findet man sich nun in der Regionalliga wieder.

Augen auf!

Frühjahrssaison 2012

Jetzt hat sich hier schon länger nichts getan, was auch bedingt durch die sportliche Bedeutungslosigkeit der letzten Wochen bedingt. Allerdings sollen doch noch ein paar Worte dazu fallen.

Nachdem es sich bereits abzeichnete, verschlechterte sich das Verhältnis zur Staatsmacht weiterhin. Höhepunkte hier sicherlich die Spielverschiebung in Anif (auf Muttertag um 10:30 Uhr) und der Gastauftritt in Wattens (nur 150 Gästekarten, kein Kauf vor Ort möglich). Gerade Anif war unverständlich, da es zu denen keinerlei Bezug gibt (ausgenommen ein paar Sprechchöre gegen Red Bull). Trotzdem wurden 8 Dienststellen der Polizei geschlossen und zu diesem Spiel abgeordert. Der Anpfiff am Sonntag vormittag und die einheitlichen 10 Euro Eintritt waren dann die Spitze des Eisberges. In Wattens wiederum hatte man Angst vor Tiroler Hooligans (gibts sowas überhaupt?), daher glich der Zugang einem Hochsicherheitstrakt. Neben Polizei war auch ein privater Sicherheitsdienst für die Kontrollen zuständig. Penibel wurde nach jedem ACAB Schriftzug gesucht. Im Endeffekt kam nichts dabei raus und es blieb wie immer ruhig.

Sportlich waren die letzten Monate eher wieder eine Talfahrt. Eisl patzte immer wieder und so blieb das Punktekonto nahezu gleich. Einziger Höhepunkt der Gewinn des SFV-Pokals in souveräner Manier gegen den SAK. Damit ist man nächstes Jahr fix in der 1. ÖFB-Cup Runde gesetzt.

Fanmäßig blieb es auch ohne wirkliche Höhepunkte. Das Standardprogramm wurde heruntergespult und somit die Saison ordentlich beendet. Ein Highlight war allerdings sicher der Auftritt in der letzten Runde in Dornbirn, wo man begleitet von Freunden aus Barletta und Udine, den Frust der Saison von sich sang.

Was bleibt nach dieser Saison? Sportlich hat man sich ins Mittelmaß verabschiedet, die trainerlose Zeit im Herbst hat hier sicherlich das ihrige dazu beigetragen. Mit Thomas Hofer wurde aber ein Trainer für langfristige Aufgaben geholt. Aus Fansicht gab es im Gegensatz zur ersten Saison kaum Höhepunkte, auch hier ist der Alltagstrott eingetreten. Nach der Lizenzverweigerung des LASK bleibt zudem der FC Lustenau in der 2. Division und somit ein Gegner mit einer kleinen Anhängerschaft verwehrt. Hoffen kann man noch auf einen Aufstieg des SAK, wenngleich diese Spiele wohl zu Hochrisikospielen stilisiert und deren Rude Toys sich dahinter verstecken werden.

Jetzt einmal Sommerpause genießen!

Austria Salzburg – Pinzgau Saalfelden 3:1 (5. Mai 2012)

Nach dem Altach Spiel gab es die üblichen Medienberichte, wo wir wieder im Zusammenhang mit schweren Randalen erwähnt wurden. Eigentlich eh schon die altbekannte Leier, diesmal sah sich auch unser Sportliche Leiter bemüßigt ein Statement abzugeben und sprach von einem Kampf gegen die eigenen Fans. Wenn er es auch anders meinte, sind so Aussagen einfach entbehrlich. Professionalität wird somit nicht ausgestrahlt.
Beim Heimspiel war dann bei einigen die Lust nicht mehr vorhanden, es wurde eben der übliche Standardauftritt hingelegt (Fahnen, bisschen Pyrotechnik, Sing-Sang).
Fancops zeigten ihre Hinterfotzigkeit indem sie Räubergeschichten verbreiteten, so wurde von angeblichen Verletzungen gesprochen und wieder mit vorgeschriebenen Polizeizügen gedroht (obwohl jeder weiß das dies völlig unnötig ist). Es zeigt den Charakter der Kiwara, da die selben letztes Jahr noch gemeinsam mit Anhängern Bier soffen und nun die selben anscheißen. Bleibt zu hoffen, dass dies von den meisten schnellstens erkannt wird und man sich lieber mit seinesgleichen abgibt.

Altach Amateure – Austria Salzburg 0:1 (1. Mai 2012)

Dank des ungünstigen Termins (Dienstag, 17 Uhr) machten sich nur 2 Busse (1xUU, 1xFV/LY) auf den Weg ins Ländle. Dazu kamen einige Autofahrer, sodass wohl gesamt rund 150 Violette in Altach vor Ort waren.
Busfahrt verlief ohne irgendwelche Probleme, vor allem der Halt beim Getränkehandel sorgte für gute Laune. Beide Busse kamen zeitgleich in Altach an und sorgten gleich für Aufregung, weil die Herren in Uniform noch nicht bereit waren. So drängten etliche Kleinbusse der Polizei Autofahrer ab, damit sie öffentlichkeitswirksam vor unseren Reisebussen ankamen. Im Gegensatz zum letzten Mal war die Atmosphäre aber sehr entspannt.
Für akzeptable 8 bzw. 5 Euro wurde man in den Gästekäfig gesperrt. Die einzige Neuerung war das 5m hohe Netz nun nicht mehr direkt am Zaun sondern mit einem Ausleger 2 m davor montiert wurde. Zur Ergänzung: letztes Jahr wurde das zerstörte Netz ebenso wie der kaputte Zaun beklagt.
Wie schon erwähnt, kaum etwas los, Stimmung aber doch sehr gut da fast nur Szeneleute anwesend. Zu Beginn zeigte man im Gästeblock ein copACABana-Intro mit passendem Spruchband, verteilten Strohhüten sowie aufblasbaren Palmen und Schwimmreifen. Von Altach war niemand vor Ort, dauert wohl bis zu einem Aufeinandertreffen in der ersten Liga bis man diese endlich abseits ihrer Aufkleber zu Gesicht bekommt.

Sportlich braucht man nicht viel Worte verlieren, toll war es nicht. Stimmung trotzdem ganz ordentlich und bei einigen merkte man sichtlich die lange Anfahrt. Zur Halbzeit ein Spruchband der FV “Ohne Pfeffer aus der Dose, habt ihr nur Scheiße in der Hose!”, als Anspielung auf den letztjährigen Polizeieinsatz. Das Spiel plätscherte vor sich hin, bis dann in der Nachspielzeit der lange verletzte Wührer doch noch für Violett traf. Dem Riesenjubel fiel leider das Netz zum Opfer und das gesamte Gestänge flog herunter. Spieler feierten am Feld noch mit den Choreoutensilien und eigentlich war alles vorbei.

Doch leider kam nun der Auftritt der SKBs. Anstatt über den Baupfusch im Sektor zu ermitteln, wollte man die Schuldigen rausholen. Erwischt hat es dann einen völlig Unbeteiligten, der alleine aufs Klo ging. Einen zweiten wolltens dann aus der Gruppe rausholen was in einer Schubserei endete. Bei den Fans siegte dann aber die Vernunft und alles stieg geschlossen in die Busse und trat die Heimfahrt an.

Austria Salzburg – Bregenz 2:2 (28. April 2012)

Hinspiel wurde 0:4 verloren, heute sollte alles besser werden. Im Endeffekt war davon aber nichts zu sehen und vor allem die Abwehr agierte völlig planlos. Mit Glück dann aber in der 93. Minute das 2:2 aus einem Elfer erzielt.

Auf den Tribünen war relativ wenig los. 34 Grad ließen die Leute eher ins Freibad anstatt auf den Fußballplatz pilgern. Einzig die 15 auswärtigen Zuschauer waren im Vorfeld bekannt, trotzdem wurde uns mal wieder ein Sicherheitsspiel aufgebrummt. Die Gäste kamen daher auch wieder nur hinter das Tor und so bekam man kaum etwas mit. Aber sie schienen ähnlich motiviert wie wir.

Zu Beginn zeigten sie eine Fahne für den Erhalt der Regionalliga und gegen den TFV. Bei uns kamen nur die üblichen Fahnen zum Einsatz. Stimmung wie jede Woche, also nichts besonderes, aber auch nicht schlecht.

Bei Bregenz machte sich innerhalb einer halben Stunde ein Spieler besonders unbeliebt (und auch beim Schiri, so durfte er bereits nach 38 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz). Dieser Brasiliano-Legionär foulte  ziemlich böse, schoss das 0:1 inklusive Torjubel Marke Vollaffe vor unserem Block. Anschließend wurde er gefoult, zettelte eine Rauferei an und flog wegen Unsportlichkeit vom Platz. Solche Spieler hat man gerne, deswegen wollten sich ein paar noch besonders verabschieden.

Danach war es wieder ein ruhiger Sommerkick, bissi Pyrotechnik gabs auch noch, allerdings nichts größeres.

Es sollen auch noch ein paar übermütige Gästefans zurechtgewiesen worden sein, allerdings mangels Masse auch nichts gröberes.

Seekirchen – Austria Salzburg 2:2 (21. April 2012)

Auswärts nach Seekirchen versprach nicht viel und es war auch nicht viel. Anreise individuell, die Zugfahrer wurden am Hauptbahnhof von den Unnötigen erwartet, da sich mit Ried ein harter Gegner angesagt hatte. Egal, wir wollten zur Austria und nahmen die elendslange 15 Minuten Fahrt nach Seekirchen auf uns.

Die Anlage ist schon lange bekannt, traf man in der Vergangenheit bereits mehrmals auf die Seekirchner. Zudem ist das Team rund um die Ex-Austrianer Scharrer und Rottensteiner mit etlichen ehemaligen Spielern von uns gespickt. Diese präsentierten sich dann auch wesentlich besser wie wir, speziell Tormann Eisl zeigte wieder etliche Unsicherheiten. Im Endeffekt wurde ein 2:2 gegen einen vermutlichen Absteiger erreicht, ein Grund zu feiern.

Stimmung war ganz ordentlich, immer wieder untermalt von Pyrotechnik. Zum Schluß hin ein Dauergesang, den einige wohl noch Tage durchsangen um den grandiosen Punkt zu feiern.