FC Wil – SR Delemont 6:1 (14.04.2012)

Tags darauf ging es zum Sightseeing nach St. Gallen. Wirklich viel ist nicht los, bei dem schlechten Wetter aber auch kein Nachteil. Preislich war es aber der Hammer. 11 Franken für einen Kebap oder 3,50 für einen Mäci-Chesseburger sind nicht mehr normal. So blieb es bei Supermarktnahrung.

Wil ist etwa 30 Minuten von St. Gallen entfernt und spiel aktuelle in der 2. Liga. Da das Bergholzstadion umgebaut werden soll, muss man nach Ende der Saison nach St. Gallen ausweichen. Eine optimale Gelegenheit also für einen Besuch. Für 10 Franken gabs die ermäßigte Steherkarte, viel mehr wäre es auch nicht wert gewesen. Haupttribünensitzplatz für 35 Franken? Idiotisch. Stadion könnte genauso gut in der Regionalliga West sein, denn außer ein paar Sitzplätzen und betonierten Stufen war da nicht. Mit der Steherkarte konnte man am ganzen Platz herumgehen und somit brauchte man nicht mehr. Gastro war diesmal relativ klein, doch gab es etliche Schmankerln. Vor allem die Bratwurt im Säckli wusste zu gefallen. Anstatt alles auf einen Pappteller zu klatschen, geben es die Schweizer in ein Papiersackerl, womit man es viel einfacher und ohne schmutzig machen essen kann. Dazu gibt’s eine Scheibe Brot. Preislich war man mit 6 Franken dabei, utopisch eigentlich.

Zuschauerzahl heute betrug 820, sah eigentlich nach noch weniger aus. Der Heimblock umfasste etwa 50 Personen und machte sich eigentlich hauptsächlich durch die unzähligen Aufkleber rund um das Stadion bemerkbar. Man muss aber dazusagen, dass sie auch drinnen brav sangen und auch ihre Fahnen brav schwenkten. Gästefans waren gezählte 5 anwesend. Gästesektor wäre eigentlich ziemlich fein gewesen, die Holzstufen erinnerten sehr ans Nonntal. Auch die Spuren von Pyrotechnik und Klebeband deuteten darauf hin, dass hier noch vor kurzem größere Fankurven anwesend waren. Die Feinheiten des Gästesektors  nutzten dann auch die Heimischen, in dem sie in Hälfte 2 den Platz wechselten. Hier konnten sie wieder fleißig gegen den unbeliebten Torwart von Delemont pöbeln.

Am Feld war es eine sehr eindeutige Angelegenheit. Wil schoss ein Tor nach dem anderen und musste sich nur in der Schlussminute geschlagen geben. Damit sollten sie die Klasse halten können. Auffallend übrigens die Vielzahl an Legionären im Team (4 oder 5 Schwarze, 1 Chinese….). Dürfte halt üblich sein.

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