Frühjahrssaison 2012

Jetzt hat sich hier schon länger nichts getan, was auch bedingt durch die sportliche Bedeutungslosigkeit der letzten Wochen bedingt. Allerdings sollen doch noch ein paar Worte dazu fallen.

Nachdem es sich bereits abzeichnete, verschlechterte sich das Verhältnis zur Staatsmacht weiterhin. Höhepunkte hier sicherlich die Spielverschiebung in Anif (auf Muttertag um 10:30 Uhr) und der Gastauftritt in Wattens (nur 150 Gästekarten, kein Kauf vor Ort möglich). Gerade Anif war unverständlich, da es zu denen keinerlei Bezug gibt (ausgenommen ein paar Sprechchöre gegen Red Bull). Trotzdem wurden 8 Dienststellen der Polizei geschlossen und zu diesem Spiel abgeordert. Der Anpfiff am Sonntag vormittag und die einheitlichen 10 Euro Eintritt waren dann die Spitze des Eisberges. In Wattens wiederum hatte man Angst vor Tiroler Hooligans (gibts sowas überhaupt?), daher glich der Zugang einem Hochsicherheitstrakt. Neben Polizei war auch ein privater Sicherheitsdienst für die Kontrollen zuständig. Penibel wurde nach jedem ACAB Schriftzug gesucht. Im Endeffekt kam nichts dabei raus und es blieb wie immer ruhig.

Sportlich waren die letzten Monate eher wieder eine Talfahrt. Eisl patzte immer wieder und so blieb das Punktekonto nahezu gleich. Einziger Höhepunkt der Gewinn des SFV-Pokals in souveräner Manier gegen den SAK. Damit ist man nächstes Jahr fix in der 1. ÖFB-Cup Runde gesetzt.

Fanmäßig blieb es auch ohne wirkliche Höhepunkte. Das Standardprogramm wurde heruntergespult und somit die Saison ordentlich beendet. Ein Highlight war allerdings sicher der Auftritt in der letzten Runde in Dornbirn, wo man begleitet von Freunden aus Barletta und Udine, den Frust der Saison von sich sang.

Was bleibt nach dieser Saison? Sportlich hat man sich ins Mittelmaß verabschiedet, die trainerlose Zeit im Herbst hat hier sicherlich das ihrige dazu beigetragen. Mit Thomas Hofer wurde aber ein Trainer für langfristige Aufgaben geholt. Aus Fansicht gab es im Gegensatz zur ersten Saison kaum Höhepunkte, auch hier ist der Alltagstrott eingetreten. Nach der Lizenzverweigerung des LASK bleibt zudem der FC Lustenau in der 2. Division und somit ein Gegner mit einer kleinen Anhängerschaft verwehrt. Hoffen kann man noch auf einen Aufstieg des SAK, wenngleich diese Spiele wohl zu Hochrisikospielen stilisiert und deren Rude Toys sich dahinter verstecken werden.

Jetzt einmal Sommerpause genießen!

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